Unsere Projekte in Burkina Faso
Reisebericht Juni 2026
(letzte Aktualisierung: 30.06.2026)
In diesem Jahr waren wir vom 29. Mai bis zum 19. Juni in Burkina Faso. Wir – das sind, Adama, Annette, Clarissa und Naomi. Von Frankfurt über Brüssel in Ouagadougou (Hauptstadt von Burkina Faso) am frühen Freitagnachmittag gelandet, wurden wir von Theodor, dem Vorstandsvorsitzenden unserer Partnerorganisation Association Developper Ensemble, abgeholt und zu unserer Unterkunft (ein christliches Seminarhotel mitten in Ouagadougou) begleitet. Die ersten beiden Tage nutzten wir, um anzukommen, uns zu sortieren, organisieren und unseren Plan für die drei Wochen Aufenthalt so weit wie möglich zu vereinbaren.
Mit vielen Gedanken und Vorbereitungen im Gepäck, wollten wir in diesem Jahr insbesondere unsere Zusammenarbeit mit dem „Hotel Martenel“, einem von vielen (mindestens 7) Waisenhäusern in Burkina Faso, verstärken. In der ersten Woche sind wir (Annette, Clarissa und Naomi), in enger Absprache mit dem Direktor, den Alltag der 102 Kinder und Jugendlichen (in drei Altersgruppen 0-2, 2-3, 4-15 Jahren) für je 5 Stunden begleiten.
Die Kinder und mitarbeitenden Erzieher*innen, Pfleger*innen und Lehrkräfte sind uns mit viel Offenheit und Vertrauen begegnet. Wir haben die Zeit, das Spiel und das Lernen mit und von den Kindern sehr genossen. In einen ehrlichen und wertschätzenden Austausch konnten wir darauf eingehen, welche Materialien, Strukturen und konkreten Baumaßnahmen umgesetzt und unterstützt werden müssen, um die Lebensbedingungen der Kinder, insbesondere im Hinblick auf Gesundheits- und Bildungsförderungen, zu verbessern. Auch mit der ambulanten Physiotherapeutin konnten wir, während der Begleitung ihrer Behandlungen, ins Gespräch kommen und uns bezüglich unseres Projekts „Ein Wohnhaus für behinderte Heranwachsende“ zur bedürfnisorientierten Einrichtung eines eigenständigen Gebäudes für Jugendliche und in der Einrichtung verbleibende Erwachsene mit Behinderungen vernetzen.
Leider haben wir aber nun, kurz nach der Rückreise erfahren, dass der Antrag zur Finanzierung dieses Projekts abgelehnt wurde. Unser Anliegen besteht weiterhin und wir machen es uns zur dringlichen Aufgabe neue Förderpartner*innen zu finden, um die jungen Menschen mit Behinderungen bei einem weitestgehend selbstbestimmteren Leben in einer würdevollen Umgebung zu unterstützen.
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Wir haben über die erste Woche hinweg viel Bewegendes erlebt und nehmen vor Allem mit, mit wie viel Engagement die Mitarbeitenden des Waisenhauses trotz der erschwerten baulichen (es gibt viel zu wenig Platz und Mobiliar für die 102 schutzbedürftigen Kinder) und strukturellen (z.B. 3 Erziehende für 27 Säuglinge und Kleinkinder pro Schicht) Bedingungen arbeiten.
Die Kinder haben uns sehr viel Vertrauen geschenkt einerseits gezeigt, was gemeinschaftlicher Zusammenhalt in diesem familiären Rahmen bedeutet, aber andererseits auch mit wie viel Resilienz, innerer sowie äußerer Stärke und auch manchmal spitzen Ellbögen, sie aufwachsen und sich entwickeln müssen, um mit den gegebenen Umständen in ein sicheres selbstbestimmtes Leben zu finden. Wir unterstützen das Waisenhaus seit einigen Jahren und konnten zuletzt mithilfe einer Stiftung eine Vorschule auf dem Gelände des Waisenhauses (neben der Grundschule) und dank einer weiteren Stiftung barrierefreie Sanitäranlagen errichten. Kurz vor Abreise haben wir eine Förderung für die Renovierung weiterer Toilettenhäuser, die die Kinder benutzen, erhalten, deren Ablaufsystem (verschlossene Klärgrube auf dem Gelände) schon lange nicht mehr richtig funktioniert. Es hat uns sehr gefreut diese Nachricht persönlich zu überbringen!
Wir schätzen die Möglichkeit sehr, in transparenter Weise und mit den Erfahrungen aus unseren Hospitationstagen, weitre Projekte in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des Waisenhauses zu initiieren, um die Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.
Unsere Kooperation haben wir an dem offiziellen Übergabetag der Vorschule „la remise“ noch ein Mal feiern dürfen, an dem je Vertreter*innen des Bildungs- Familien- und Sozialministeriums vor Ort waren . Die Kinder haben in der, in Burkina Faso am meisten verbreiteten, Sprache Mooré einen Sketch über „wichtige Regeln des Lebens“ – z.B. es muss auf Ampeln geachtet werden, es sollen kein Alkohol und Zigaretten konsumiert werden – aufgeführt. Im Anschluss an die Feierlichkeiten haben viele gemeinsam getanzt.
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Eine Videodokumentationen auf Deutsch und mit deutschen Untertiteln zur Übergabe der Vorschule und unserer Projektarbeit im Waisenhaus generell, findet ihr hier:
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Unsere Reise war auch von dem Vorantreiben unseres Vorhabens „Babyklappensystem für Ouagadougou“ geprägt, da wir viele Versuche unternommen haben, die noch fehlende Genehmigung des Gesundheitsministeriums zu erhalten. Mit vielen Anfragen und mehreren Besuchen offizieller Stellen, wie der Behörde selbst oder verantwortlicher Personen im Stadtkrankenhaus, haben wir für die Fortführung unseres Anliegens eingesetzt. Leider müssen wir immer noch auf das offizielle Schreiben warten. Auch eine Audienz beim Gesundheitsminister selbst stand zeitweise aus – diese dürfen wir nun hoffentlich bald gemeinsam mit Theodor (der uns in persona vertritt) und mit Videokonferenz nachholen. Dass wir ohne die offizielle Genehmigung des Gesundheitsministeriums auf der Stelle treten und dadurch unser Antrag bei einer deutschen Stiftung möglichweise um ein Jahr verschoben werden muss, beschäftigt uns sehr.
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In der ersten Woche fand ebenfalls die Übergabe der Spenden von Fußballmaterialien (Bällen, Schuhen und zwei Mannschaftssätzen Trikots) für das Mädchen/Frauenfußballteam des burkinischen Sportvereins „Association Sportive Les Dauphines De Ouagadougou“ von der Frauenmannschaft des TuS Oeventrop im Sauerland statt. Durch Adamas Kontakt zum burkinischen Verein, Annettes Engagement und Koordination und die Offenheit und Organisationsfreude des Trainers des deutschen Sportvereins in Annettes Wohnort, konnte diese tolle Spende (als Paket in Burkina Faso angekommen) persönlich übergeben werden. An einem Tag, an dem ein Freundschaftsturnier stattgefunden hat, durch das wir die Möglichkeit hatten, die Fußballer*innen in Aktion zu sehen!
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Auch Djéneba und ihre Familie, der wir nach dem letzten Besuch im November 2025, aufgrund ihres harten Schicksals durch ein Crowdfunding den Kauf ihres Häuschens ermöglichen konnten, haben wir besucht. Dort erzählte sie uns, wie glücklich sie sei, dass sie und ihre Kinder nun ohne Angst vor Obdachlosigkeit leben können. Djénebas Ehemann ist vor einiger Zeit verstorben und ihr Vermieter wollte das Häuschen verkaufen. Djéneba konnte das Geld nicht alleine aufbringen – ihre drei jugendlichen Kinder gingen noch zur Schule, einer ihrer Söhne war lange krank – und ihnen drohte der „Rauswurf“. Durch eine Sozialarbeiterin vor Ort, die die Familie lange Zeit mit privaten Mitteln unterstützt hat, wurde der Kontakt ursprünglich zu Djéneba hergestellt und wir freuen uns sehr, dass mit dem Hauskauf alles geklappt hat.
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Natürlich haben wir in den drei Wochen ebenfalls unsere Projekte in den ländlichen Regionen besucht – zunächst das Dorf Andemtenga, in dem wir vor ein paar Jahren einen neuen Brunnen errichten konnten und nun die Frauen des Dorfes bei ihrer Initiative zur Seilherstellung finanziell unterstützen. Während der Reifezeit der Feldfrüchte, stellen sie Seile aus alten Kunststoffsäcken her. Diese verkaufen sie auf den umliegenden Märkten, um ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Monatlich zahlt jede Teilnehmende 250 franc CFA (umgerechnet ca. 40 Cent) auf ein Gemeinschaftskonto ein. Möchte nun eine weitere Person in das selbstinitiierte Unternehmen einsteigen, bekommt sie ein kleines Startbudget, um mit der Arbeit zu beginnen. Anschließend wird sie in die Liste aufgenommen. Das ermöglicht eine nachhaltige Fortführung des Projekts und bietet den Frauen in der Umgebung eine Chance, vom Ehemann unabhängiges Einkommen zu erzielen.
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Im Laufe der zweiten und dritten Woche haben wir ebenfalls Fouti, Douré, Boussouma und Korsimoro besucht, in denen wir unter anderem Brunnen, ein Gemeinschaftsgartenprojekt, schulische Einrichtungen und ein zusätzliches Gebäude sowie Arbeitsmaterialien für ein Ausbildungszentrum für Schneiderei und Schreinerei umsetzen konnten.
Der Direktor des Schulamts 1 in Boussouma hat uns mit großer Zufriedenheit berichtet, dass über 99% der Schüler*innen in der Region (die insgesamt 110 Grundschulen mit mindestens 11000 Kindern umfasst) ihre jüngst geschriebenen Abschlussexamen der sechsten Klasse positiv abgeschlossen haben. Das ist nicht jedes Jahr der Fall.
Er meinte, dass die verbesserten Arbeitsbedingungen durch den Neubau des Schulamtsgebäudes des Schulamt 1, das Engagement und die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter*innen (Lehrkräfte und Inspekteur*innen) bestärkt habe und niemand mehr aufgrund der lebensbedrohlichen maroden baulichen Zustände des Gebäudes von zuhause aus, ohne gegenseitige Absprachen, arbeiten müsse.
Das Schulamt 2 ist in einem ähnlich desolaten/ maroden Zustand und unser Vorhaben, die Mitarbeitenden bei der Renovierung des Gebäudes mit Eigenbeteiligung finanziell zu unterstützen, haben wir mit dem dortigen Direktor besprochen. Beide Schulämter sind für je 55 Schuen in der Region verantwortlich.
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Im Ausbildungszentrum Krorsimoro sind wir auf einen Mitarbeitenden und vereinzelte Schüler*innen getroffen, weil zurzeit die Lern- und Vorbereitungszeit für die Abschlussprüfungen der zweiten Ausbildungsklasse vom 30. Juni – 08. Juli stattfinden. Wie auch im Schulamt Boussouma, haben wir uns das vor wenigen Jahren geförderte und neu errichtete Gebäude angeschaut und uns zum Verlauf der Ausbildungszeit, dem Erhalt der gespendeten Nähmaschinen und Werkzeuge erkundigt. Ein paar Schüler*innen saßen über Büchern und vor skizzierten Schnittmustern, einige arbeiteten an Nähmaschinen und fertigen Gewänder an. Für die Schneidereiausbildung müssen die Schüler*innen 15000 franc CFA (umgerechnet ca.23 Euro) im Jahr zahlen und das Material (Stoffe, Garn etc.) selbst finanzieren. Das ist für viele Familien eine große finanzielle Belastung. Zusätzlich reisen die Auszubildenden täglich teilweise aus Dörfern an, die 20-30 Kilometer entfernt sind. Die angehenden Schreiner*innen waren derzeit nicht vor Ort, weil sie teilweise Auftragsarbeiten haben und verteilt arbeiten müssen.
Im anschließenden Gespräch mit dem Direktor und einem Mitarbeitenden wurde mehrmals betont, dass die Ausbildungsstätte eine eigene Brunnenanlage benötigt. Derzeit muss die Schule täglich 500 franc CFA bezahlen, damit die Schüler*innen Wasser aus einem privaten Brunnen gegenüber des Schulgeländes, auf der anderen Seite einer großen Straße, schöpfen können. Durch den großen Aufwand und die ständige Gefahr durch den Verkehr, trinken die Schüler*innen tagsüber viel zu wenig und die hygienischen Bedingungen leiden enorm. Dies hat Auswirkungen auf ihre Konzentrationsfähigkeit und ihr generelles Wohlbefinden.
Eines unserer Ziele ist es, einen Brunnenbau zu ermöglichen, um die Lernbedingungen auch dahingehend zu verbessern.
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Während unserer Fahrten auf’s Land, haben wir natürlich auch viele Verwandte der Familie Snafo getroffen oder uns Zeit genommen mit Freund*innen und Bekannten in den Austausch zu kommen. Insbesondere Clarissa, Annette und Naomi haben die Chance ergriffen, das multiperspektivische Leben der Burkinabé im einerseits oft sehr traditionell gelebten ländlichen Umfeld oder im andererseits sehr bürokratisch geführten urbanen System weiter kennenzulernen.
Auch beeindruckend Kurioses, wie Pack- und Balancekünste durften wir bezeugen 😊
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Die Menschen, die „dazwischen“ sind, sind die Familien, die bereits vor einigen Jahren aus ihren Dörfern aus dem Norden Burkina Fasos fliehen mussten, weil diese sich wegen der sich ausbreitenden Macht und Gewalt der Terroristen in ständiger Lebensgefahr befanden. Das Lager, das sich zwischen Korsimoro und Fouti befindet, unterstützen wir seither mit Lebensmitteln, Kleidung und etwas Geld, um sich entweder ein neues Leben dort aufzubauen oder nach und nach in ihre Heimatdörfer zurückkehren zu können. …………………….
Die aufkommende Regenzeit mit ihren heftigen Regengüssen und dem schnell bedrohlich werdenden, aufgrund des trockenen Bodens nicht abfließenden Wassers, hat uns in einigen Fällen große Umstände bereitet, an unser Ziel zu kommen. Am Anfang der Reise war es noch Teil unseres Plans, ebenfalls Hanhuis Grundschule zu besuchen und die Schüler*innen in einer Schulstunde zu begleiten. Theodor, der der dortige Direktor ist, meinte, dass die Ferien nicht wie sonst am 15. Juni beginnen, sondern bereits am 01. Juni begonnen haben. Der Grund dafür ist, dass im letzten Jahr schrecklicherweise drei Schüler*innen auf dem Weg zur Schule ertrunken sind, weil sie ein durch den Regen entstandenes Gewässer überqueren mussten. Um diese Gefahr einzudämmen, hat Theodor für dieses Jahr beschlossen, die Ferien vorzuverlegen.
Für unseren Besuch hatte er aber eine Sonderstunde mit einigen Schüler*innen organisiert, zu der wir aber leider nicht fahren konnten, weil unser Leihauto einen Motorschaden hatte, da wir zwei Tage zuvor in einer riesigen Pfütze stecken geblieben sind.
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Dank unseres großen Netzwerks und der vertrauensvollen Offenheit der Menschen vor Ort, hatten wir ebenfalls die Gelegenheit, eine Auto-, Motorrad-, Fahrrad–, Rollstuhl- Tuning – Werkstatt für und von Menschen mit Behinderungen zu besuchen. Es ist eine Privatinitiative aus den 1990er Jahren, in der Menschen mit körperlichen Behinderungen selbst gekaufte Rollstühle, Mopeds-, Fahrräder- und Autos abgeben und ihren Bedürfnissen entsprechend umbauen lassen können. Die Mitarbeiter*innen der Werkstatt haben ein kreatives, technisch umfassendes Know How, wie sie die Vehikel individuell anpassen können.
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Leider nimmt aber die Anzahl der dort arbeitenden Menschen ab, weil sie hauptsächlich selbst finanziert ist (der Staat unterstützt mit Gebäude, Strom, Wasser) und sich nicht viele Burkinabé mit Behinderungen eine solche Dienstleistung leisten können. In guten Zeiten waren dort rund 50 Menschen angestellt, heute sind es 25. Auch eine kleine Kunstwerkstatt ist mit dabei, die z.B. Bilder kreiiert, in denen die Bodenschätze Burkina Fasos – wie Erdnüsse, Hirse, Linsen – verarbeitet werden. Wir haben uns sehr gefreut, diese Initiative kennenzulernen und möchten sehr gerne in Kontakt und Austausch bleiben. Vielleicht kann sich daraus, eine Kooperation (auch mit dem Waisenhaus Ouagadougou) entwickeln.
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Unsere Abende (teilweise von vielen Moskitos begleitet und geplagt) waren von vielen Gedanken, Ideen, Freude, Diskussion und Frustration erfüllt und wir haben viele Gespräche über die Weiterführung oder den Neuaufbau von Projekten geführt. Wir haben mit dieser Reise Einiges abschließen und übergeben, aber noch mehr aufwühlen und zumindest gedanklich anstoßen können. Unser Wunsch ist es, diesem weiter nachzugehen und unser Bestmögliches zu tun, Menschen in Burkina Faso, in Zusammenarbeit auf Augenhöhe, zu unterstützen.
Wir freuen uns z.B. sehr, wenn die Freundschaft zwischen den beiden Frauenfußballmannschaften bestehen bleibt, wenn die Renovierung der Toilettenhäuser im Waisenhaus gut abgeschlossen wird, wenn wir endlich eine Förderung für unser Projekt „Ein Wohnhaus für behinderte Heranwachsende“ finden und unser großes Babyklappenprojekt in die Antragsphase gehen kann. Wir wünschen uns sehr, dass die Seilinitiative so nachhaltig und selbstbestimmt weiterläuft und wir eine Brunnenanlage für das Ausbildungszentrum ermöglichen können. Während unserer Reise haben wir zu großer Freude erfahren, dass wir dank der Unterstützung einer Stiftung einen Brunnen in Foulla (einem kleinen Dorf im Norden) bauen lassen können!
Insbesondere durch direkte Spenden auf unser Vereinskonto, erweitern sich unsere Handlungsmöglichkeiten konkret, da wir z.B. bei jeder Förderung durch Stiftungen Eigenanteile leisten und regelmäßig bürokratische sowie Reiseausgaben für die Vorstandsarbeit aufbringen müssen, um so unmittelbar wie möglich und teilweise vor Ort arbeiten zu können. Dadurch haben wir ebenfalls die Möglichkeit, „kleinere Projekt“ – in gewissenhafter Abwägung und Kalkulation – direkt umzusetzen, um schnell zu helfen.
Wir freuen uns über jede Unterstützung!
Wir gehen Schritt für Schritt gemeinsam weiter und hoffen, dass wir auf dem Weg viele tatkräftige Unterstützer*innen für unsere Vorhaben treffen, die uns weiter begleiten!
Hierüber könnt ihr uns finanziell oder ideell unterstützen!
Ein Kindergarten mit Vorschule für das Waisenhaus Ouagadougou
(letzte Aktualisierung: 09.02.2026)
Der Kindergarten mit Vorschule auf dem Gelände des Waisenhauses Ouagadougou ist nun fertiggestellt!
Es ist ein Gebäude mit drei Klassenräumen, einem Büro und einem Lager. Der Strom für Licht wird durch Solarpanele auf dem Dach erzeugt.
Dort werden Kinder aus dem Waisenhaus als auch Kinder aus der Nachbarschaft betreut und gefördert. Die inklusive Beschulung soll Stigmatisierung und Ausgrenzung entgegenwirken.





Unsere „Barrierefreien Sanitäranlagen für das Waisenhaus Ouagadougou“ sind fertiggestellt!
(letzte Aktualisierung: 23.01.2025)


Neues von unserem Gartenprojekt in Douré
(letzte Aktualisierung: 06.11.2025)

Reisebericht Juni/ Juli 2025
(letzte Aktualisierung: 08.09.2025)
Adama war von Ende Juni bis Ende Juli in Burkina Faso, um unsere laufenden Projekte – der Gemeinschaftsgarten Douré und die Schulkantine für die Grundschule und den Kindergarten Fouti – zu besuchen, abzuschließen und offiziell an die Gemeinde Boussouma zu übergeben. Auch die Waisenhäuser in Ouagadougou und Loumbila hat Adama besucht, zu denen wir jahrelang Kontakt und Austausch pflegen und die wir mit Bauprojekten – wie ein Schulgebäude oder (auf Fördersuche) ein barrierefreies Sanitärgebäude – und Lebensmittelspenden unterstützen. Adama hat ebenfalls die Vorbereitungen und notwendige Vernetzung für unser großes Babyklappenprojekt für die Hauptstadt Ouagadougou vorangebracht und realisierte Projekte auf dem Land besucht. Dabei wurde er täglich von Theodor Ouedraogo, dem Vorsitzenden unserer Partnerorganisation, der Association Développer Ensemble, begleitet.
Im Folgenden könnt ihr nachlesen, was Adama in den vier Wochen erlebt, erarbeitet und für unsere Projekte vorangebracht hat. Dazu findet ihr ebenfalls Fotos, die immer nach den entsprechenden Texten angehängt sind. Die Sätze in „Anführungszeichen“ sind O-Ton-Erfahrungen von Adama.
Auf unserer Unterseite Unser Verein findet ihr die Videos zu all unseren Reise- und Projektdokumentationen aus den letzten Jahren – nun auch das von dieser Reise!!!
Ein Besuch bei den Projekten in Douré und in Fouti
Das Gemeinschaftsgartenprojekt in Douré, in dessen Umsetzung die gesamte Dorfgemeinschaft eingebunden ist, ist vorbereitet und das gemeinsame Bewirtschaften der vom Dorfvorsteher zur Verfügung gestellten Fläche kann bald losgehen.
Adama hat sich die umzäunte Fläche des Gemeinschaftsgartens, die angeschafften landwirtschaftlichen Geräte und den neu errichtete solarbetriebenen Wasserturm, der die Dorfgemeinschaft versorgt, angeschaut.
„Der Besuch hat mir erneut gezeigt, wie viel Lebensfreude Menschen auch unter schwierigen Bedingungen empfinden können. Oft hört man den Satz: „Wenn man Hunger hat, kann man nicht glücklich sein.“ Und ich glaube, das stimmt. Wer das Gegenteil behauptet, liegt meiner Meinung nach falsch. Hunger raubt einem nicht nur die Kraft, sondern auch die Freude. Deshalb bin ich umso dankbarer für all eure Unterstützung – sie macht einen echten Unterschied. Die Übergabe des Projekts war sehr schön, auch wenn sie nur symbolisch stattfinden konnte. Aufgrund der aktuellen Regenzeit und einiger organisatorischer Dinge war es nicht möglich, alles direkt vor Ort (an offizielle Vertreter der Region) zu übergeben. Aber das Wichtigste ist: der Grundstein ist gelegt, und die Menschen vor Ort sind bereit.
Vielen Dank für euren Einsatz und eure Solidarität!“


In Fouti haben sich Adama und Theodor die fertiggebaute Schulkantine mit der stabilen Überdachung gemeinsam angesehen. Diese ermöglicht den Kindern einen weiteren geschützten Raum des Essens, Lernens und Spielens (bei besonders hohen Temperaturen oder Starkregen). Dieser kommt zu der Jahreszeit häufig vor: „Auf der Rückfahrt hat es stark geregnet – das war wunderbar!“





Ein Besuch im Geflüchtetenlager
Das Lager, das von vor Terror geflüchteten Menschen aus dem Norden Burkina Fasos bewohnt wird, befindet sich östlich, wenige Kilometer von der etwas größeren Stadt Korsimoro entfernt.
Der Besuch war ein schönes Widdersehen und eine herzliche Erfahrung. Wir unterstützen die Menschen immer wieder mit „kleinen“ Kleider – und Lebensmittelspenden, wenn wir direkt vor Ort sind. Adama wurde freudig empfangen und an dem Tag wurde ein Kindergeburtstag gefeiert. „Es war schön zu sehen, wie sich alle umeinander gekümmert haben. Wir haben Essen, Kleidung, Geld und andere Dinge mitgebracht, die sie dringend brauchen.“ Die Dankbarkeit und das Vertrauen der Menschen war berührend.

Austausch mit den Frauen Hanhuis und das Gartenprojekt des Dorfes
„Ich habe das Gartenprojekt von Hanhui besucht. Zu Beginn arbeiteten dort weniger als 50 Frauen (meist Mütter und Großmütter der Schulkinder Hanhuis) – heute sind es über 100. Die Frauen engagieren sich aktiv in diesem Projekt und sind dadurch finanziell unabhängiger von ihren Männern geworden. Das ist für mich von großer Bedeutung. Vielen Dank für die Unterstützung, die dieses Projekt möglich gemacht hat!“

Ein Besuch in Andem
Wir haben in Andem vor wenigen Jahren einen neuen Brunnen realisieren können.
„Der Besuch in Andem war ein unvergesslicher Tag. An dem Tag, als wir ankamen, wurden wir von Allhagi und Hagar empfangen –es waren Muslime, und sie feierten gemeinsam mit den Leuten aus Mekka. Wir kamen rechtzeitig am Treffpunkt an und erlebten eine schöne Zeit.“

Gespräche in Kaya
Kaya ist die Hauptstadt der Region Centre-Nord und der Provinz Sanmatenga,zu denen Boussouma, Korsimoro, Douré, Fouti, Hanhui und Andem gehören – die Orte, in denen wir auf dem Land mit unseren Projekten am meisten tätig sind.
„Der Besuch in Kaya war sehr angenehm. Wir wurden sogar vom Chef der Region empfangen. Wir haben über verschiedene Themen gesprochen, insbesondere über die aktuelle Situation im Land (z.B. die terroristischen Übergriffe in der Region und deren Abwehr und Zurückdrängung). Es war insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag.“
Herzliche Geste in Boussouma
“Ein Besuch in Boussouma – das war eine Überraschung für mich: Wir haben ihre Urkunde als Zeichen der Anerkennung erhalten. Die gesamte Verwaltung von Boussouma war dabei anwesend.”
Sie haben sich für die Unterstützung der letzten Jahre bedankt – insbesondere für die Arbeit an den Schulen in Fouti und Hanhui und den Neubau des maroden Bürogebäudes für bis zu 25 Mitarbeitende der Schulverwaltung Sanmatengas.

Ein Besuch in den Waisenhäusern Ouagadougou und Loumbila
„Dieser Besuch hat mir gezeigt, wie wertvoll unsere Arbeit ist – wie sehr sie das Leben der Menschen beeinflusst und wie dankbar sie dafür sind.“
Aktuell leben 110 Kinder im Waisenhaus in Ouagadougou. Die Gruppe der Säuglinge umfasst 28 Kinder, die dort „von null auf ein Jahr’‘ begleitet und gefördert werden.
In Loumbila leben derzeit 90 Kinder.
Wir unterstützen die Waisenhäuser mit kleinen Geldspenden, Milchpulver und Reis, wenn wir vor Ort sind.
Derzeit ist ein Schulgebäude für das Waisenhaus in Ouagadougou geplant und wird Ende Oktober umgesetzt.
Uns liegt nun besonders der dringliche Bau eines barrierefreien Sanitärhauses mit Toiletten, Duschen, Waschbecken am Herzen – insbesondere für die jungen Erwachsenen, die auf Pflege und Unterstützung bei der täglichen Hygiene angewiesen sind. Wir möchten ihnen einen eigenen Waschraum mit Privatsphäre, mehr Selbständigkeit mit entsprechenden Geräten und Vorrichtungen und vor Allem mehr Würde und Diskretion ermöglichen.
Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung, um dieses Projekt mit umgerechnet rund 8000,00€ umsetzen zu können!
Hier könnt ihr uns unterstützen!

Projektvorbereitung für die Babyklappe Ouagadougou
Adama hat sich mit dem Oberbürgermeister von Koubri, einer Gemeinde südlich von Ouagadougou, getroffen und sich zu unseren Plänen und der notwenigen Unterstützung der Stadtbezirke für unser Babyklappenprojekt ausgetauscht.
Auch mit der Bürgermeisterin von Tanghin-Dassouri, im Westen Ouagadougous, ist Adama zusammengetroffen und erneut ins Gespräch gekommen.
„Es war ein sehr schöner und vor allem erfolgreicher Tag. Gemeinsam konnten wir konkret über unsere Projekte sprechen. Sie hat ihre volle Unterstützung zugesichert – zu 100 %. Genau wie die anderen zuvor auch. Das hat mich sehr gefreut!”

Teilnahme an Mitgliederversammlung der Association Développer Ensemble
Adama war zur Versammlung unserer Partnerorganisation in Burkina Faso, der Association Développer Ensemble, eingeladen. Gemeinsam mit ihnen führen wir unsere Projekte durch – insbesondere mit der tatkräftigen Unterstützung Theodor Ouedraogos, des Vorsitzenden.
„Es war sehr interessant zu sehen, wie sich jeder mit großem Engagement eingebracht hat.“


Austausch mit den Menschen vor Ort
Immer wieder kommt Adama mit den Menschen in den Dörfern ins persönliche Gespräch.
Er spricht mit ihnen über die Lebensbedingungen der Landbevölkerung, ihre Bedürfnisse und Wünsche. DIeser Austausch bildet immer die Grundlage für gemeinsam geplante und dadurch nachhaltig durchgeführte Projekte.
Adama hat ebenfalls seine Familie, seine älteren Brüder auf dem Land besucht.

Kleine Trinklflaschen für ein Fußballteam in Ouagadougou, unterstützen die Kinder dabei, regelmäßiger Wasser zu sich zu nehmen.
Djéneba und ihre drei Kinder
Während seines Aufenthalts hat Adama Djéneba und ihre drei Kinder kennenglernt und von ihrer Geschichte erfahren. Sie sollten in der nächsten Zeit ihr Häuschen verlieren, da die Eigentümer dieses für 1500,00€ verkaufen wollten. Diese Summe hätte die Familie nie aufbringen können und ihr Zuhause verloren.
Wir haben daraufhin eine kurzfristige Crowdfunding – Aktion gestartet. Diese war erfolgreich und wir können Djéneba nun dabei unterstützen, das Häuschen zu kaufen und ihr Zuhause zu retten!
Vielen Dank an alle Spender*innen!!


Diese Reise war sehr intensiv und erfolgreich. Adama konnte Projekte abschließen, sich mit vielen Menschen austauschen, projektunterstützende Kontakte und Netzwerke aufbauen und dadurch kommende Vorhaben vorbereiten.
Es ist immer wieder eine wunderbare Erfahrung für uns, persönlich vor Ort zu sein und eine vertrauensvolle Basis und zuverlässige Beziehungen aufzubauen, unsere gemeinsame Entwicklungszusammenarbeit zu stärken. Es macht uns glücklich zu erleben, wie die realisierten Projekte nachhaltig wirken und für viele Menschen die Lebensqualität maßgeblich verbessern.
Wir freuen uns auf unseren nächsten Besuch!
Für das wertvolle Engagement, die unmittelbare ehrenamtliche Arbeit, die wir leisten, benötigen wir stets finanzielle und ideelle Unterstützung. Die Kosten solcher Projektreisen finanzieren wir ausschließlich aus den Einnahmen unserer Mitgliedsbeiträge und privater Spenden.
Hier könnt ihr uns unterstützen!
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Unsere abgeschlossenen Projekte 2025:
sCHULKANTINE FOUTI
GEMEINSCHAFTSGARTEN DOURÉ
Das von uns unterstützte Schulgartenprojekt der Grundschule und Gemeinde Hanhui galt als Vorreiter für unser Gemeinschaftsgartenprojekt in Douré, einem Dorf weiter östlich von Hanhui. Die Familien Dourés schließen sich zusammen, um die vom Dorfvorsteher zur Verfügung gestellte Ackerfläche im Winter zu bewirtschaften und zusätzliche Ernteerträge als Absicherung zu erzielen. Für die Anschaffung von von der Gemeinschaft genutzten landwirtschaftlichen Geräten und Saatgut haben wir Mittel beantragt und bewilligt bekommen.
Wir danken unseren Förder*innen sehr dafür!
Zudem wurde ein Wasserturm mit Wasserhahn finanziert, um einen direkteren Zugang zu sauberem Trinkwasser für Menschen und Tiere zu schaffen, sowie unmittelbares Gießwasser für die Feldfrüchte zur Verfügung zu stellen. Das Pumpsystem arbeitet solarbetrieben und füllt sich immer wieder selbst auf. Mit dem Wasserhahn können die Nutzenden das Wasser ganz einfach abzapfen – ohne mühsames, langwieriges Pumpen am Brunnen.
Auch in Fouti – angebunden an die dortige Grundschule und den Kindergarten mit Vorschule – wird ein Schulgarten nach dem Konzept der Schule Hanhui entstehen!
Die Förderung dieses neuen Schulgartenprojekts ist an den Neubau der Schulkantine für den Bildungskomplex angeschlossen, in der zukünftig das gemeinsam erwirtschaftete Gemüse als Beitrag zum Mittagessen für die Kinder sorgen wird!
Wir freuen uns sehr, dass wir die Projekte nun, gemeinsam mit den Partner*innen vor Ort und unseren Förder*innen umsetzen konnten!
Unsere aktuellen Projektvorhaben, für die wir eure Unterstützung benötigen:
BRUNNENBAU IN FOULLA
BABYKLAPPENSYSTEM OUAGADOUGOU
AUF FÖRDERSUCHE: BARRIEREFREIES SANITÄTSHAUS FÜR DAS WAISENHAUS OUAGADOUGOU
Hier könnt ihr projektbezogen spenden!
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Eindrücke von unserer Reise im Juni/ Juli 2023
Besuch eines Waisenhauses in Ouagadougou:

Besuch und Kleidungsspende für vor dem Terror geflüchtete Menschen aus dem Norden Burkina Fasos

Unser Besuch in Burkina Faso im Sommer 2022 – der Reisebericht:

Unser Besuch in Burkina Faso startete mit einem freudigen Wiedersehen bzw. persönlichen Kennenlernen von Herrn Theodor Ouedraogo, der Direktor der Grundschule Hanhui und Lehrkraft an der Grundschule Fouti ist. Diese Schulen unterstützten wir in der Vergangenheit mit Schulmaterialspenden und einem weiteren Schulgebäude (Schule Fouti), sowie Renovierungsarbeiten und einem Rohrsystem zur Bewässerung des schuleigenen Gartens (Schule Hanhui).
Bei der Umsetzung unserer aktuellen Projekte, wie z.B. der Bau eines Kindergartens mit Vorschule, die Errichtung von Brunnenanlagen und die Förderung landwirtschaftlicher Geräte für die Frauen des Dorfes Hanhui, steht uns Herr Ouedraogo tatkräftig zur Seite und koordiniert und kontrolliert u.a. gemeinsam mit Mohammadi Sanfo, stellvertretender Dorfvorsteher in Fouti, den Kontakt zu den dienstleistenden (Bau-)Firmen.
Auch während unseres Aufenthalts begleitete und unterstützte uns Theodor bei unseren Terminen.

Wir haben uns für unseren Besuch zum Ziel gesetzt, alle durchgeführten Projekte(-gebäude) zu besichtigen und uns persönlich bei der Bevölkerung aus den nahegelegenen Gebieten nach dem Fortschritt und der Wirkung unserer gemeinsamen Vorhaben zu erkundigen.
Um nach Fouti und Hanhui zu gelangen, deren nächstgrößere Städte Korsimoro und Boussouma sind, müssen Rund 75 km auf der Bundesstraße von Ouagadougou in Richtung Norden zurückgelegt werden. Anschließend ca. 15 km nach Osten ins Landesinnere.

Unmittelbar vor unserem ersten Besuch in Fouti, haben wir die in der Nähe untergekommenen geflüchteten Menschen aus dem äußersten Norden Burkina Fasos (Raum Dori) besucht, um Kleidung und Nahrungsmittel zu bringen. Wir wurden sehr freudig empfangen. Uns wurde nach Nachfrage mitgeteilt, dass viele der Menschen umgesiedelt wurden, um sie in den Orten landesweit zu verteilen. Die Geflüchteten haben, aufgrund der zunehmenden Anzahl an terroristischen Gruppierungen im Norden des Landes, ihre Häuser und ihren Besitz (Tiere, Ernte) verlassen müssen.
Viele der in den Orten „integrierten“ Familien müssen ihre Kinder mit selbstgebauten Blechtellern hinausschicken, um ihnen durch Betteln eine Chance auf etwas mehr Essen zu geben. Das Land hat keine Mittel, um diese Menschen ausreichend zu versorgen. Nahezu in jeder Stadt, jedem Dorf kamen Kinder auf uns zu, um nach Nahrung zu bitten.

Nach unserem kurzen Besuch bei den geflüchteten Menschen, haben wir uns auf den Weg nach Fouti gemacht, um uns den neu erbauten Kindergarten mit Vorschule sowie das bis dato fertiggestellte Schulgebäude der Grundschule Fouti anzuschauen.
Es war wunderbar, endlich persönlich die Gebäude besichtigen zu können und den Prozess vom Antrag bis zum fertigen Bau gedanklich noch ein Mal nachzuverfolgen.
Auf den nachfolgenden Bildern 1 – 3 ist das neue Schulgebäude zu sehen, auf Bild das erste Gebäude der Grundschule Fouti, auf den Bildern 5 – 9 ist der neue Kindergarten zu sehen und auf Bild 10 die dazugehörige Küche.










Es stimmte uns froh und stolz, dass wir Hand in Hand diese Projekte für die Kinder aus dem Raum Fouti umsetzen konnten. Die Inspektionen verliefen positiv und wir stellten fest, wie viel Platz – genügend Raum zum Spielen – um die Gebäude herum besteht.
Da die Grundstücke der Grundschule Fouti und des Kindergartens direkt aneinandergrenzen, werden Begegnungen zwischen den „großen“ und den „kleinen“ Kindern und dadurch ein mit- und voneinander Lernen stattfinden können.

Der Schulstart sowie der erste Kita-Tag sind am Montag, den 03.10.!
Mehr Infos zu unserem Kindergartenprojekt finden Sie unten.
Unsere Reise war aber nicht nur von der Arbeit mit bereits bestehenden Projekten geprägt, sondern auch von dem Willen, sich weiter zu vernetzen und Kollaborationen mit anderen gemeinnützigen Einrichtungen zu schließen. Durch den langjährigen freundschaftlichen Kontakt zu Frère Julien, einem burkinischen Priester, durften wir zwei Einrichtungen für Waisenkinder aus und um Ouagadougou besuchen. Wir haben uns über die Umstände bzw. den Prozess der Aufnahme der Kinder informiert und uns generell zu der Lage der heimatlosen Kinder in urbanen Räumen erkundigt. Wir möchten gerne mit beiden Einrichtungen in Kontakt bleiben und gemeinsam Ideen zur Förderung und Unterstützung der Kinder entwickeln.
Die Umsetzung unseres nächsten Reisevorhabens wurde leider vom Starkregen (im Juli ist Regenzeit) beeinflusst. Wir wollten am 29.Juli, gemeinsam mit Stellvertretenden der Schulbehörde Boussouma (zu der die Grundschulen Fouti und Hanhui gehören) und des dortigen Stadtvorstehers, das 2021 errichtete Schulgebäude der Grundschule Fouti und den neu errichteten Kindergarten mit offiziellen Feierlichkeiten im kleineren Rahmen an den Staat übergeben. Dafür hatten wir eine gemeinsame Fahrt nach Fouti geplant. Am gleichen Morgen haben wir aber die Information erhalten, dass die Zufahrtsstraße in das Dorf Fouti überschwemmt seien und das Erreichen mit einem Auto unmöglich sei. Da die Delegation aufgrund der aktuellen instabilen Sicherheitslage nur mit Polizei- und Gendarmerieschutz auftreten kann, mussten wir den Termin leider in der geplanten feierlichen Form auf März 2023 verschieben. Die „reine“ Übergabe hat dennoch am selben Tag stattfinden können.

Da wir an dem Tag aber ebenfalls von den Bewohner*innen Foutis zu einer kleinen Dankes -Versammlung geladen wurden und wir telefonisch erfahren haben, dass sich trotz der Hindernisse bereits Hunderte Menschen versammelt hatten, haben wir uns zu viert (Theodor, Yvette Pawindkisgou – eine Journalistin, die uns gelegentlich dokumentarisch begleitet hat, Adama und Naomi) auf den Weg gemacht, um doch nach Fouti zu gelangen.
Die Regenzeit ist für Burkina Faso die fruchtbarste Zeit im Jahr und alle Pflanzen gedeihen bei dem Klima und der ausreichenden Feuchtigkeit üppig. Die Landschaft ist von einer vielfältigen Flora, verschiedenen beeindruckenden Baumarten, wie dem Baobabbaum, geprägt. Das intensive Grün der Pflanzen bildet einen wunderschönen Kontrast zum Rot der Erde. In der Ferne erkennt man Hügelketten und rissige Schluchten , die durch herabfallende Erde während der starken Dürreperioden entstanden sind. Wir fahren häufig an aktiven Goldgräberstätten vorbei, da es hohe Goldvorkommen gibt. In den Städten wechseln sich moderne und traditionelle Häuser und Häusergemeinschaften ab, während in den Dörfern des Landes der landestypische Sandsteinbau und auch die Strohdächer vorherrschend sind. Läden und Marktstände sind oft bunt und auffällig bemalt, welches die lebendige, herzliche und sehr bewusste Atmosphäre inmitten der Orte ausmacht.


Wir sind mit dem Auto an die durch übermäßiges Regenwasser entstandenen hüfthohen Flüsse quer über den Straßen herangefahren und mithilfe von unterstützenden einheimischen Jugendlichen durchgewatet. Auf der anderen Seite wurden wir mit Mopeds abgeholt und zum Dorfplatz in Fouti gebracht.
Es haben uns Hunderte Menschen mit herzlichem Applaus empfangen, welches für uns ein unbeschreiblich berührender Moment war.
An einem Schattenplatz haben wir uns anschließend versammelt und mit den Dorfältesten auf Mooré, die weitverbreiteste burkinische Sprache, über die Projekte gesprochen und ausgetauscht.

Wir nutzten die Gelegenheit, um den Bewohner*innen Foutis persönlich mitzuteilen, dass wir die Förderung für den Bau einer Krankenstation angrenzend an den Marktplatz erhalten haben und ab November mit dem Bau gestartet werden kann!
Dies wurde mit großer Freude, Dankbarkeit und Motivation, tatkräftig mitzuhelfen, entgegengenommen. Alle werden dabei unterstützen, Baumaterial, wie Sand (der in Ziegeln verarbeitet wird), zu sammeln und damit den Eigenanteil darzubieten bzw. auszugleichen, um das Projekt in der Form final zu ermöglichen.
Zudem sprachen wir über die Bedeutsamkeit des gegenseitigen Vertrauens und des sich persönlich mit Einbindens für das nachhaltige Gelingen der Projekte.
Zum Abschluss unserer Zusammenkunft haben wir zahlreiche schöne Gruppenfotos mit allen Anwesenden gemacht.

Für die „Krankenstation Fouti“ trafen wir an einem anderen Tag den Krankenhausdirektor von Boussouma, der uns seine Unterstützung durch eine Kooperation der Krankenstation mit dem Krankenhaus Boussouma zusagte. Ebenfalls gab er uns Ratschläge, wie unser Vorhaben erfolgversprechend umgesetzt werden kann und welche Aspekte bei der Planung unbedingt berücksichtig werden sollten.
Der Bau soll im November diesen Jahres starten !
Mehr Infos zu unserer Projektvorhaben „Krankenstation Fouti“ finden Sie unten.

Im Anschluss an dieses persönliche Treffen besuchten wir die Grundschule Hanhui, die wir mit einer Renovierung der Räumlichkeiten und beim Schulgartenprojekt unterstützen konnten.
Wir haben uns die Schule von innen und von außen angesehen und den großen blühenden Schulgarten bewundert, der durch ein Rohrsystem mit dem 900m entfernten Gewässer verbunden ist.



Zudem haben wir für diesen Besuch die Frauen von Hanhui eingeladen, sich mit uns für ein Gespräch und einem Austausch zu ihren Anliegen zu treffen.
Die Bewohner*innen Hanhuis sind, während Adamas Besuch in 2021, auf unserenVerein zugegangen, um für dringend benötigte landwirtschaftliche Geräte zu bitten. Es fehle an ausreichend Material, um die Ernte vorzubereiten, einzuholen und in den nächstgrößeren Orten zum Verkauf anzubieten.
Wir haben bei dem Treffen berichtet, dass wir einige Anträge bei Stiftungen für dieses Projekt gestellt haben und nun auf Zusagen hoffen.
Mittlerweile, kurz nach unserer Rückkehr, haben wir die Bestätigung für die Förderung des Materials erhalten und es wurden bereits Gerätschaften besorgt!

Mehr Infos zu dem Projekt „Landwirtschaftliche Geräte für die Frauen Hanhuis“ finden Sie unten.
Während des Gesprächs, sind die Frauen mit der Bitte um Rat für eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit an uns herangetreten. Sie haben den Wunsch geäußert, in den Monaten der Sä- und Erntepausen eine Unternehmung zu gründen, um weitere Einnahmen zu haben – unabhängig von der Landwirtschaft – aufzubauen. Die Frauen möchten aktiv und selbständig einen Produktionsverband aufbauen, um vor Allem finanziell unabhängiger zu werden.
Sie äußerten dazu die Idee, selbst Seife herzustellen und auf den Märkten zu verkaufen. Für den Aufbau des Unternehmens bräuchten sie strukturelle Unterstützung und finanzielle Startmittel.
Wir bestärkten ihr Vorhaben und haben ihre diesbezüglichen Anliegen in unsere Liste von möglichen Projektvorhaben aufgenommen.
Auch den Bewohner*innen Andemtengas (ca. 20 Kilometer nordöstlich von Korsimoro) konnten wir mittlerweile den Bau eines zusätzlichen Brunnens zusagen! Einer der Brunnen in der Umgebung hat nur noch stark verunreinigtes Wasser hinaufbefördert, weshalb dieser geschlossen werden musste. Nun kann nach einer neuen Quelle gesucht werden.
Wir haben während unserer Reise viele bewegende Begegnungen und inspirierende Gespräche erleben dürfen. Wir stellen immer wieder fest, dass wir durch unser kooperatives Handeln, jede*r trägt etwas nach dem eigenen Maß bei, sehr viel erreichen können und konnten.
Durch den direkten Austausch und die gemeinsam getroffenen Entscheidungen sind wir fähig, mögliche Lösungen für dringende Anliegen zu finden und Projekte entsprechend zu planen und zu fördern, um die Menschen vor Ort von Schulmaterial über einen Kindergarten bis zu einer Krankenstation zu unterstützen und die Vorhaben nachhaltig und erfolgreich zu realisieren.

Wir schließen unseren Aufenthalt zufrieden und gleichzeitig frisch motiviert ab und freuen uns schon auf weitere Projekte, die wir gemeinsam mit allen Beteiligten, unseren Mitgliedern, unseren Partner- und Unterstützer*innen und den Menschen vor Ort durchführen werden.

Wenn Sie uns gerne finanziell oder ideell unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.
Brunnen für Andemtenga
Wir konnten mithilfe einer Stiftungsförderung Mittel für einen Brunnen in Andemtenga (nördlich von Fouti) beantragen. Der neue Brunnen ersetzt den nächstgelegenen, da dieser nur noch verunreinigtes Wasser an die Oberfläche beförderte.





(16.10.2022)
Der Kindergarten mit Vorschule in Fouti öffnet!
Die Kindergartenpforten öffnen sich am 03.10.2022 und das erste Kindergarten- und Vorschuljahr für die Kleinsten in Fouti startet!
Mit unserer Erstanschaffung von Kindermöbeln und Spielzeugen können wir die Kinder bunt begrüßen. Wir hoffen, in den nächsten Monaten, nach und nach mehr Lernmaterialien und Spielsachen für die Kinder ansammeln zu können.
Viel Freude dabei!
*Es folgen auch bald aktuelle Bilder aus den ersten Kita-Tagen!




Zahlreiche Kinder freuen sich bereits auf die neue Einrichtung, mit interessanten Spiel- und Lernangeboten.
Es werden täglich circa 50 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren von vom Staat angestellten Pädagog*innen betreut und unterrichtet.
Kindergärten und Vorschulen in ländlicheren Regionen sind kaum, meist gar nicht vorhanden – obwohl der Bedarf aufgrund der hohen Geburtenrate, sowie der Arbeitsbedingungen der Eltern hoch ist. Der burkinische Staat kann den Bau solcher Einrichtungen nicht finanzieren und muss jegliche Bildungsmittel auf Grundschulen sowie weiterführende Bildungseinrichtungen zentrieren. Ansonsten könnten sich die meisten, auf dem Land lebenden, Burkinabé nicht die entsprechend höheren Schulgebühren leisten.
In der Regel begleiten Kinder unter 6 Jahren ihre Eltern tagsüber zur Verrichtung der landwirtschaftlichen Arbeit und beschäftigen sich eigenständig. Ansonsten werden sie gemeinschaftlich von den älteren Bewohner*innen der Dörfer betreut.
Dank eines großen Spenders konnten wir den Bau des Kindergartens mit Vorschule finanzieren.
Um Spielzeuge und noch im Haushalt fehlende Utensilien anschaffen zu können, freuen wir uns über und sind dankbar für finanzielle Unterstützung und Sachspenden.
Hier können Sie das Projekt unterstützten!
Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in die Bauplanung von Anfang an:
Raumaufteilung der Einrichtung (PDF)




Vielen herzlichen Dank an die tollen Konstrukteure des Gebäudes. Es ist wunderbar!


Ebenfalls der Brunnen für das erweiterte „Lernzentrum“ in Fouti nimmt Form an. Aufgrund der Vergrößerung der Grundschule Fouti durch ein zweites Gebäude, welches die Zunahme von weiteren 150 Schüler*innen ab dem Sommer bedeutet, sowie der Bau des Kindergartens mit Vorschule, bedarf es eines weiteren Brunnens im Dorf. Damit die Schulgemeinschaft mit ausreichend sauberem Trink- und Nutzwasser versorgt ist, errichten wir, mithilfe der Unterstützung einer großen Stiftung, einen neuen Brunnen!






Die Unterstützung von Schulen in Fouti
Zurzeit unterstützen wir insbesondere zwei Grundschulen aus dem Raum Fouti, die École primaire de Fouti und die École primaire de Hanhui (zu den Schulen).

Fouti bei Korsimoro, Burkina Faso
Die Schulprojekte:
Die Vergrößerung der École primaire de Fouti
Die Renovierung der École primaire de Hanhui
Unten erfahren Sie alles über den Stand unserer Projekte!
Das neue Schulgebäude für die Grundschule Fouti
Das neue Schulgebäude ist nun fertig!!!
Wir haben ein zweites Schulgebäude für die Grundschule École primaire de Fouti gebaut und schließen dieses Projekt nun mit großer Freude ab!
Gemeinsam mit einem großen Förderer und dem starken Einsatz der Lehrkräfte und Familien vor Ort, konnten wir unser Ziel erreichen, weiteren 150 Kindern einen Schulplatz zu schaffen.
Nach drei Monaten Bauzeit ist das neue Schulgebäude nun fertiggestellt! Von Kopf bis Fuß!
Die Ausgangssituation:
Die Klassen der Schulgemeinschaft waren bisher überbelegt und die Kinder mussten teilweise auf ein behelfsmäßiges Strohdach zurückgreifen, um trotz der starken Sonneneinstrahlung auf draußen ausweichen zu können. Der Unterricht lässt sich unter diesen Bedingungen nicht effizient und vor Allem nicht differenziert durchführen. Die Klassenstufen 1 und 2, 3 und 4, 5 und 6 werden wegen des Platz- und Lehrkräftemangels zusammengefasst. Die Schüler*innen können daher leider nicht durchgängig nach ihrem individuellen Lernniveau beschult werden.
Mit dem neuen Schulgebäude wird eine starke Entzerrung der Situation möglich.
Ebenfalls wird der Platz für 150 weitere Schüler*innen aus der Region geschaffen – denn die Nachfrage nach Schulplätzen ist hoch.
Der burkinische Staat kann außer der Anstellung und Finanzierung von Lehrkräften leider nicht die Mittel aufbringen, trotz der überfüllten Situation ein zweites Gebäude für die Schüler*innen zu errichten. Es obliegt den Schulgemeinschaften selbst für notwendige bauliche Erweiterungen, Lehr-/ Lernmittel, Mobiliar und Schulverpflegung aufzukommen.
Aufgrund dessen hängt die Bildung der Kinder primär an den finanziellen Möglichkeiten der Familien. Die meisten Schüler*innen kommen aus sehr prekären Lebensverhältnissen. Der Großteil der Familien lebt von der Landwirtschaft, die von den starken Dürreperioden und anderen Folgen des Klimawandels bestimmt wird.
Wir schaffen, gemeinsam mit den Lehrkräften und Familien vor Ort, eine bessere Lernatmosphäre für die Schüler*innen.
Und nicht nur das: mit dem zweiten Gebäude wird es möglich, dass bis zu weitere 150 Kinder Foutis die Schule in Zukunft besuchen können.
Selbstverständlich braucht die Grundschule Fouti ebenfalls mehr Lehrkräfte, um ein Lehrangebot für die zahlreichen zusätzlichenSchüler*innen leisten zu können. Das Bildungsministerium hat bereits die Anstellung und Finanzierung drei weiterer Lehrkräfte zugesagt.
Auch im Frühjahr 2020 haben wir die Grundschule Fouti bereits unterstützen können. Während der coronabedingten Schulschließung wurden die maroden Toilettenhäuser der Schule erneuert.







März 2021:
Wir zu Besuch in Fouti!
Adama, unser Vorstandsvorsitzender, ist nach Burkina Faso gereist, um unsere aktuellen Projekte vor Ort zu koordinieren, in persönlichen Kontakt mit allen Beteiligten zu treten und vor Allem die Schüler*innen unserer Partnerschulen in Fouti endlich persönlich kennenzulernen!


Das neue Schulgebäude für die Grundschule Fouti
Das neue Schulgebäude ist nun fertig!!!
Hier dokumentierten wir den Verlauf der Bauarbeiten für das neue Schulgebäude, siehe die Fotos von unten nach oben (aktualisiert am 08.07.2021):


























Die Renovierung der Grundschule Hanhui
Auch die Räumlichkeiten der École primaire de Hanhui konnen wir mithilfe eines Förderers renovieren und das alte Mobiliar durch fünfzehn neue Schulbänke ersetzen!
Der Boden und die Wände der Grundschule waren sehr abgenutzt, mit Löchern durchsetzt und dadurch stark renovierungsbedürftig. Die Bodenplatten weisen immense Schäden auf, die zu Verletzungen führen konnten und führten. Da es für Sanierungen kaum bzw. keine finanziellen Mittel gibt, halfen wir dabei, gemeinsam mit dem Förderer, die Räume wieder „freundlicher“ zu machen.

Und die Familien der Schüler*innen helfen mit großer Freude mit!







Und was wir bisher ebenfalls gemeinsam erreichen konnten:
Wir konnten bisher neue Schulmaterialien, wie Bücher, Stifte und Sportutensilien anschaffen und die Schulgemeinschaft der École primaire de Fouti unterstützen.
Zudem haben wir gemeinsam mit den Lehrkräften vor Ort, während der coronabedingten Schließung der Schule im Frühjahr 2020, den Neubau der baufälligen schuleigenen Toilettenhäuser realisieren können.
Ebenfalls haben wir uns am Schulgartenprojekt der École primaire de Hanhui beteiligt und die Rohre für das Bewässerungssystem der Gsrtenanlage finanziert.
Unser Spendenkonto
Deutsch – Burkinische Entwicklungsgemeinschaft e.V.
Sitz: Darmstadt
Bank: Sparkasse Darmstadt
IBAN: DE64 5085 0150 0000 7725 69
BIC: HELADEF1DAS
Verwendungszweck:
- Projektname oder spezifischer Zweck
- Spende
Danke für Ihre Unterstützung!
(bei Fragen bezüglich einer Spende oder bei einer Bitte um eine Spendenbescheinigug, schreiben Sie gerne eine E-Mail an spenden@debu-entwicklung.de)






